No. 02 · Hippocampus

Deniz Atı (Seepferdchen)

Ein Zimmer mit Terrasse, dem anmutigen Seepferdchen gewidmet – einem der wenigen Lebewesen, bei denen das Männchen den Nachwuchs austrägt.

Die Geschichte hinter dem Namen

Deniz Atı (Seepferdchen)

Seepferdchen sind Fische der Gattung Hippocampus aus der Familie der Seenadelartigen (Syngnathidae), zu der auch die Seenadeln gehören. Sie leben in gemäßigten und tropischen Gewässern weltweit; die Arten reichen von 16 Millimetern (das erst kürzlich entdeckte Hippocampus denise) bis zu 35 Zentimetern. Seepferdchen und Seenadeln gelten als die einzigen Tiere, bei denen das Männchen schwanger wird. Mit einer Rückenflosse am unteren Körper und Brustflossen neben den Kiemen ist das Seepferdchen ein echter Fisch – und manche Arten sind teilweise durchsichtig, sodass man sie selbst im Aquarium leicht übersieht.

Überfischung hat die Seepferdchenbestände in den letzten Jahren gefährdet. Weil sie in der traditionellen chinesischen Medizin verwendet werden, werden jedes Jahr Millionen gefangen und verkauft; seit dem 15. Mai 2004 unterliegen Ein- und Ausfuhr dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES).

Ihre nahen Verwandten, die Fetzenfische und Seedrachen, haben größere Körper und blattartige Anhänge, mit denen sie sich zwischen treibendem Seetang und in Kelpwäldern verstecken. Sie fressen Fischlarven und winzige Krebstiere wie Flohkrebse, die sie in ihr kleines Maul einsaugen.

Das Männchen besitzt eine Bruttasche, in der es die vom Weibchen gelegten Eier trägt. Bei der Paarung umschlingen sich die Partner mit den Schwänzen, das Weibchen legt seine Eier in die Tasche des Männchens, und dieses befruchtet sie dort. Je nach Art und Wasserbedingungen entwickeln sich die Embryonen zehn Tage bis sechs Wochen lang, während sich der Salzgehalt in der Tasche allmählich dem des offenen Meeres angleicht. Die Jungen sind vom ersten Moment an selbstständig.

Die meisten Seepferdchen leben monogam: Die Partner begrüßen sich morgens, manchmal auch abends, mit einem Balztanz, der ihre Bindung festigt, und verbringen den Rest des Tages getrennt bei der Futtersuche. Ihre unabhängig voneinander beweglichen Augen lassen sie Beute und Feinde beobachten, ohne den Körper zu bewegen, und mit ihrem langen Greifschwanz halten sie sich am Seegras fest, damit die Strömung sie nicht forttreibt.

Lageplan

Wo das Zimmer liegt

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GartenEingang StraßeErdgeschossObergeschossGem. TerrasseLagerWäscheGem. KücheGem. KücheCaretta CarettaWCTerrasseCarettaCarettaDeniz AtıWCTerrasseDeniz AtıAkdeniz FokuWCTerrasseAkdenizFokuKısmetWCKücheTerrasseKısmetKelebek IIIWCKelebek IIIUzaklarWCUzaklarTCG HasdalTerrasseTCG HasdalTD-134TD-134SavaronaWCWC2 EinzelbettenTerrasseSavaronaBandırma2. ZimmerWCBandırmaKayıtsız IIIWCKayıtsız IIINusret
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